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Systemisches Konsensieren ist die Unterstützung im Prozess, wenn der Elefant durch das Nadelöhr muss.

Gerd Wermerskirch, Großgruppenmoderator, ARGO-Team

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Das Systemische Konsensieren ist eine schlanke Methode, die Sie als Trainer*in oder Coach*in flexibel und einfach in Ihren Methodenkoffer integrieren können. Mehr noch: Mit dem Systemischen Konsensieren können Sie dort gewinnen, wo andere Methoden ihre Schwächen offenbaren.

Mit dem Systemischen Konsensieren helfen Sie Ihren Kunden zu einer tragfähigen Entscheidung, die diese auch wirklich weiter bringt.

Kennen Sie diese Probleme?

Ein Beispiel: Sie moderieren einen Prozess. Die Gruppe verbringt viel Zeit und Energie damit, Ideen zu sammeln und kreativ zu werden. Doch wenn es dann darum geht, eine Entscheidung zu fällen, fehlt auf einmal die Zeit und die Aufmerksamkeit. Alle werden unruhig und Sie angespannt: Jetzt muss es schnell gehen. Das Ergebnis ist eine halbgare Lösung. Viele der Ideen vom Anfang sind auf dem Weg verpufft, die Teilnehmenden fühlen sich nicht mitgenommen oder aber die Entscheidung wird im Nachhinein nicht umgesetzt.

Möchte man als Moderator*in wiederum die Gruppe zu einer guten Lösung bewegen, ist dies oft ein kräftezehrender Prozess. Er gestaltet sich zäh, Sie als Berater*in müssen die Gruppe durch das Tal der Erschöpfung lotsen, nur um am Ende vielleicht mit einem lauen Konsens nach Hause zu gehen.

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Das SK-Prinzip kommt Ihnen zu Hilfe

Vorteile für die Gruppe: Effizienz, Zufriedenheit und Zusammenhalt

Die Ideen und Vorschläge, die beim Systemischen Konsensieren gesammelt werden, sind  konsensorientierter. Jemand der einen Vorschlag in den Raum wirft,  versucht in diesem die Anliegen und Interessen der Einzelnen zu berücksichtigen. Denn nur so hat sein Vorschlag Aussicht auf Umsetzung. So übernimmt die gesamte Gruppe von vorneherein Verantwortung.

Gleichzeitig können Berater*innen mit dem Systemischen Konsensieren einer Gruppe gezielt dazu verhelfen, Unmut und Unzufriedenheit transparent zu machen und effizient zu transformieren. Ihre Kund*innen fühlen sich gehört und sind motiviert zur Verbesserung ihrer Situation beizutragen. Das Ergebnis sind wirklich tragfähige Entscheidungen. Sie als Facilitator*in können sich sicher sein, dass das Ergebnis die Gruppe auch wirklich abholt.

Vorteile für Sie als Berater*innen: Entlastung

Die Berater*innen wiederum  können gelassen und sicher in diesen Prozess gehen. Mit dem Systemischen Konsensieren haben Sie ein Tool in der Hand, welches Sie auch in schwierigen Entscheidungssituationen entlastet, weil:

1. die Kooperationsbereitschaft der Menschen durch das Verfahren selbst erhöht wird. Sie selbst können ihr Ringen und Mühen um ein angenehmes Klima und effizientes Arbeiten zurückfahren.

2. sich mit dem SK-Prinzip Prozesse flexibel und dynamisch gestalten lassen. Dadurch werden Sie den Ressourcen und Dynamiken der Gruppe gerecht. Die Mitgestaltungsmöglichkeit und -bereitschaft  der Gruppe erhöht sich und die Verantwortung für den Prozess schultern alle – nicht nur Sie.

Kombinierbarkeit:
Das Systemische Konsensieren lässt sich dabei sehr gut mit anderen Methoden kombinieren, je nach eigener Vorliebe und  je nach Bedarf der Gruppe.

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Angebote für Sie als Trainer*innen,
Coach*innen und in Beratende

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SO KANN ES WIRKEN

Beispiele aus unserer Praxis

Coachingprozess:
Wie regeln wir die Umgangszeiten?

Ein geschiedenes Ehepaar und eine neue Partnerin kamen in die Beratung. Nach einer harten, frustrierenden Trennung wollten Sie die Umgangszeiten ihrer gemeinsamen Tochter neu regeln. Die Beratung mit den drei Klient*innen lief schon über ein Jahr. In der Zwischenzeit hat es sich so ergeben, dass die Umgangszeiten Monat für Monat, wann und in welchem der beiden Häuser die Tochter verbleiben würde, langwierig neu ausgehandelt wurden. Bei dieser Aushandlung setzte der Berater in einer Sitzung das SK-Prinzip ein.

Nach einer kurzen Erläuterung des Vorgehens, bat der Berater die drei Sorgeinteressierten die „hard facts“ offenzulegen, also welche Geburtstage, Ferien- oder Brückentage jeweils anstehen würden. Anschließend wurden die Klient*innen mit der Passivlösung konfrontiert: „Wie hoch ist ihr Widerstand, wenn wir jetzt keine Einigung über die Umgangszeiten für den nächsten Monat finden?“ Erwartungsgemäß war bei allen der Widerstand maximal und damit die Motivation hoch, eine gute Lösung zu finden. Nacheinander konnten nun alle ihre bevorzugten Modelle als Vorschlag A, B, C usw. einbringen. Das Bedürfnis, sich über die einzelnen Vorschläge auszutauschen war schon während der Verschriftlichung am Flipchart groß, wurde aber mit Verweis auf eine spätere Phase unterbunden. Nach einem ersten Meinungsbild mit dem Konsensierungs-Fächer wurde schnell klar, welcher Vorschlag den geringsten Widerstand erfährt. An diesem Vorschlag konnten die Klient*innen nun gezielt weiter feilen, so lange, bis der gewünschte Einigungsgrad, bzw. Konsens erreicht wurde.

Dieses Vorgehen wurde zum festen Repertoire in den Beratungen zur Aushandlung über die beste Umgangszeit mit der Tochter. Bis auf wenige Ausnahmen, gingen die Klient*innen immer mit einem Null-Widerstand aus der Verhandlung. Schließlich wollten alle nur das Beste für ihr Kind.

Führungskräfte-Coaching mit Systemischem Konsensieren

Die Abteilungsleiterin würde innerhalb der nächsten zwei Jahre in Rente gehen. Die Stellvertreterin sollte dann auf den Posten nachrücken. Dieser Übergang sollte so gut wie möglich vorbereitet und die Aufgaben zwischen ihnen neue verteilt werden.

Während eines Coachings entwickelten die beiden Frauen ein Szenario für diese nahe Zukunft. Der Coach fragte die beiden, ob sie dieses Szenario beschließen wollten. Dafür schlug er das Systemische Konsensieren als Entscheidungs-Tool vor. Die Beteiligten sollten sowohl den neuen Vorschlag als auch den Status Quo mit Widerstandspunkten bewerten. Das Gesamtergebnis war klar: Die neue Aufgabenverteilung war tragfähiger. Dennoch konnten die Beteiligten bei genauem Betrachten wichtige Erkenntnisse gewinnen.

Die Abteilungsleiterin hatte keinen Widerstand zu dem neuen Vorschlag, wohl aber zur Beibehaltung der aktuellen Aufgabenverteilung. Die Stellvertreterin sehnte sich eigentlich nach der Beibehaltung der derzeitigen Situation. Für sie wirkte die skizzierte Veränderung emotional eher belastend.

Diese emotionale Herausforderung wurde nun gewürdigt und sollte auch noch einmal bei der Implementierung des Vorschlags berücksichtigt werden. Beide Frauen sprachen sich nun deutlich für die neue Regelung aus.

Erfolgsgeschichten

Hier berichten unsere Kund*innen und Teilnehmenden.

Erfahungsbericht von Michael Blech-Trainer Nature of Connection ...

„Adela und Markus habe ich während meiner Ausbildung in Gewaltfreier Kommunikation kennengelernt, bei der sie einen eigenen Tagesworkshop zum Thema Systemisches Konsensieren gehalten haben.“

Diese Geschichte erreichte uns von einer Berliner Familienhelferin, welche ein Teamtraining mit einer Schulklasse durchführte.

Zwei Trainer_innen helfen einer Schulklasse mit Systemischem Konsensieren, ihre Abschlussfahrt zu planen und damit die Chancen zu erhöhen, ihre skeptische Lehrerin für ihr Vorhaben zu gewinnen.

Diesen Bericht verfasste unsere Kollegin Nayoma de Haen, welche uns bei einer Moderation in eines Teamtags als Hospitantin begleitete.
Ein Hamburger Träger für integrative Kinderbetreuung lässt sich auf ein Experiment ein: Sie lassen sich ihren Team-Tag von den Konsenslotsen moderieren um das Vertrauen im Team zu verbessern. Die Einrichtung steckt mitten in einer Umstrukturierung, bei der unter anderem die gewohnten informellen Beteiligungsprozesse durch einheitliche Abläufe und Regelungen ersetzt werden sollen. Einige Mitarbeiterinnen fürchten dabei um die Qualität der individuellen pädagogischen Arbeit. Kann ihnen eine neue Beteiligungsmethode weiterhelfen? Trainerkollegin Nayoma de Haen hat diesen Tag begleitet und beobachtet.
In diesem Artikel erklärt unser Kollege Josef Maiwald, wie er das Systmische Konsensieren für die Klärung interner Dilemmata nutzt.

Das Innere Team
Die Ausgangslage meiner Klientin, Frau R., stellte sich wie folgt dar: Sie war selbstständig tätig. Für ihren größten Auftraggeber arbeitete sie vier Tage die Woche je 6  Stunden und war insbesondere mit kaufmännischen Arbeiten inklusive Buchhaltung betraut. Diese Beschäftigung war aufgrund chaotischer Verhältnisse sehr belastend und Frau R. zeigte bereits erste körperliche Stresssymptome. Dauerhaftes Kunstlicht sowie eine schlechte Klimaanlage verschlimmern zusätzlich die Gesamtsituation.
Frau R. konnte sich nicht entscheiden, wie sie vorgehen sollte, selbst Pro- und Kontralisten brachten keine zufriedenstellende Lösung. Jedes Argument für….

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